FDP-Kreisvorstand nominiert Prof. Dr. Thorsten Koch als Landratskandidaten
Die FDP blickt auf eine verantwortungsvolle Zusammenarbeit im Kreistag zurück. In den vergangenen Jahren habe man gemeinsam mit der amtierenden Landrätin und anderen demokratischen Fraktionen wichtige Entscheidungen für den Landkreis getroffen und Verantwortung übernommen. Gleichzeitig habe die FDP stets eigene liberale Grundsätze vertreten – etwa wenn es um solide Finanzen, wirtschaftliche Vernunft und nachhaltige Haushaltsführung geht. Gerade in der aktuellen Haushaltsdebatte setze sich die FDP dafür ein, finanzpolitische Entscheidungen mit Augenmaß zu treffen und kurzfristige Wahlkampfgeschenke zu vermeiden.
Der Kreisvorsitzende Matthias Seestern-Pauly zeigt sich überzeugt von der Nominierung: „Mit Thorsten Koch haben wir einen Kandidaten mit herausragender fachlicher Kompetenz. Er ist absoluter Experte und kennt das Verwaltungsrecht aus dem Effeff. Gleichzeitig ist er nicht Teil eingespielter Verwaltungsstrukturen. Gerade dieser unabhängige Blick von außen hilft dabei, Abläufe zu hinterfragen und Verwaltung effizienter, moderner und bürgerfreundlicher zu gestalten.“
Prof. Dr. Thorsten Koch ist 65 Jahre alt und lebt in Bissendorf. Er ist Professor für Öffentliches Recht mit den Schwerpunkten Kommunalrecht und Gefahrenabwehrrecht und lehrt an der Universität Osnabrück sowie an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Durch seine wissenschaftliche Arbeit beschäftigt er sich seit vielen Jahren intensiv mit der Funktionsweise von Staat und Verwaltung. Koch ist Vater zweier erwachsener Kinder.
„Der Landkreis Osnabrück ist ein Chancenlandkreis“, erklärt Koch. „Unsere Lage, unsere Wirtschaft und die engagierten Menschen bieten beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft. Vieles läuft bereits gut. Gleichzeitig gibt es noch Potenzial – etwa bei der Digitalisierung der Verwaltung, bei schnelleren Genehmigungsverfahren oder bei der Mobilität und Infrastruktur im Landkreis.“
Als Landrat wolle er dazu beitragen, die Kreisverwaltung moderner, schneller und bürgernäher zu machen. „Mir ist wichtig, dass Verwaltung die Menschen unterstützt und Entwicklungen ermöglicht – nicht ausbremst. Der Landkreis Osnabrück hat viele Chancen. Ich möchte daran mitarbeiten, dass wir sie noch konsequenter nutzen.“